Berichte
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Bericht auf der Ems-Vechte-Welle am 12.4.2010 |
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58. Landesschützentag des NWDSB in Nordhorn – Dachverbände sehen neue Herausforderungen
Stärke zeigen und den Gedanken des Schützenwesens in die Zukunft tragen – diese Aufgaben sieht der Nordwestdeutsche Schützenbund als Schwerpunktaufgaben der nächsten Jahre. Der Dachverband von 141000 aktiven Schützen in 1000 Vereinen bekräftigte am Wochenende beim 58. Landesschützentag in Nordhorn sein Ziel, die Mitgliederbasis der Schützenvereine zu sichern und den Mitgliederschwund zu stoppen.
hlw Nordhorn. Die Delegierten des Nordwestdeutschen Schützenbundes (NWDSB) haben im Rahmen des 58. Landesschützentags in Nordhorn wichtige Akzente für die Zukunft gesetzt. Der Präsident des NWDSB, Jonny Otten aus Sandbostel, erklärte im Kultur- und Tourismuszentrum „Alte Weberei“ während der Festveranstaltung: „Wir müssen nur unsere Stärken ausspielen und wir dürfen nicht nachlassen. Dabei dürfen wir uns nicht auf Diskussionen einlassen, die außerhalb unserer Aufgaben liegen.“
Zum Auftakt des 58. Landesschützentags hatten am Freitag Präsidium und Gesamtpräsidium des NWDSB im Nordhorner Rathaus getagt. Am Abend schloss sich ein „Grafschafter Abend“ im Brauhaus der Alten Weberei an, den der Shanty-Chor bereicherte. Dabei hieß Bürgermeister Meinhard Hüsemann, der die Schirmherrschaft des zweitägigen Schützentags übernommen hatte, die Gäste willkommen und stellte die Vorzüge der Wasserstadt sowie der Grafschaft vor.
Der festliche Delegiertentag am Sonnabendvormittag in der „Alten Weberei“ wurde umrahmt vom Nordhorner Blasorchester, einer Jagdhornbläsergruppe und einem Spielmannszug. Zu deren Klängen marschierten die Fahnenabordnungen ein, die Jonny Otten, der auch Vizepräsident des Deutschen Schützenbundes (DSB) ist, begrüßte. Sein Gruß galt ferner den Delegierten des NWDSB, den Präsidenten befreundeter Landesverbände sowie zahlreichen Ehrenmitgliedern und Gästen. Dazu zählten auch Landrat Friedrich Kethorn und der 1. Vizepräsident des DSB, Heinz-Helmut Fischer aus Edemissen. Otten dankte allen für ihr Engagement zum Wohl des Schützenwesens und betonte: „Wenn wir uns gegenseitig helfen und stützen, können wir Stärke zeigen“.
Der Vizepräsident des Deutschen Schützenbundes (DSB), Heinz-Helmut Fischer erklärte in seinem Referat, der DSB habe geordnete Finanzen, Erfolge im Sport und ausgezeichnete Landesverbände. Ernsthaftes Problem der Schützen ist laut Fischer die Mitgliederentwicklung. Gegen den Mitgliederschwund wolle man reagieren und den Dachverbänden sowie Vereinen klarmachen, dass Veränderungen durch höhere Anforderungen an den Leistungssport hervorgerufen worden sein: „Wir müssen mit der Welt mithalten. Aber die Aufwendungen hierfür werden immer größer und die Förderungen durch den Staat immer kleiner“, erklärte Fischer den Delegierten. Weiterhin gebe es höhere und veränderte gesetzliche Anforderungen an Vereine und Verbände. „Die Vereine müssen sich mit dem Ziel der Verbände identifizieren können“, so Fischer, der hier an die Steuergesetze, die Verschärfung des Waffenrechts und Erhöhung der Mehrwertsteuer erinnerte.
Schirmherr Meinhard Hüsemann stellte den Schützen Nordhorn als „Tor zu den Niederlanden“ und beliebte Einkaufsstadt vor. Er erinnerte an den „sehr hohen Stellenwert“ des Sports in Nordhorn und betonte, gerade die Schützenvereine böten vielen Mitgliedern eine sportliche und soziale Gemeinschaft, die Brauchtum und Tradition pflege. „So mancher fragt sich, ob der Umgang mit Waffen in unserer zivilen Gesellschaft noch zeitgemäß ist. Aber Schießsport verlangt Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein. Den Schützen geht es dabei um Sport, nicht um Kampf“, betonte der Bürgermeister. Diese Philosophie gelte es auch an die jugendlichen Mitglieder weiterzugeben.
Da die Stadt Lüneburg im nächsten Jahr den 59. Landesschützentag ausrichten wird, war eine Abordnung aus der Hansestadt mit Bürgermeister Eduard Kolle angereist. Sie nahm das Banner des NWDSB von Jonny Otten und Meinhard Hüsemann in Empfang. „Das Banner stand uns sehr gut zu Gesicht und so bitte ich es auch Lüneburg so zu präsentieren, wie wir in Nordhorn. Denn damit wird immer an die Tugenden des Schützentums erinnert!“, meinte Hüsemann und sein Amtskollege Kolle freute sich, dass Lüneburg das Glück hat, den nächsten Landesschützentag auszurichten.
Über 40 Mitglieder und Funktionäre des NWDSB wurden für besondere Leistungen und Verdienste um das Schützenwesen mit Gold-, Silber- und Bronzeehrenkreuzen und -medaillen des DSB sowie NWDSB geehrt. Die lange Reihe führten die Deutsche Meisterin im Luftgewehrschießen (Auflage), Edith Purtz vom SV Lamstedt, und der Deutsche Meister im Schießen mit der Perkussionsflinte, Heinrich Robben vom SSC Emsland-Nord an. Mit dem Ehrenkreuz des NWDSB-Präsidenten wurden Harry Hachenberg, Präsident des Rheinischen Schützenbundes, Herbert Stattnik, Präsident der Oberpfälzer Schützen, Landesschützen-Präsident Sachsen-Anhalts Eduard Korzenek und Erwin Rose, Präsident des Schützenbezirks Lüneburg ausgezeichnet. Alle Auszeichnungen wurden am Abend im Rahmen Landeskönigsballs gebührend gefeiert.
Grafschafter Nachrichten am 13.04.2010
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11.04.2010
Entscheidung für Landesleistungszentrum wurde in Nordhorn gefestigt
Letztlich mit einem klaren Votum festigten die Delegierten des Nordwestdeutschen Schützenbundes (NWDSB) die Entscheidung für das Landesleistungszentrum (LLZ) in Bassum.
Das ist das Ergebnis der mit Spannung erwarteten Diskussion beim Delegiertentag am vergangenen Samstag in Nordhorn.
Zu Beginn der Versammlung berichtete Präsident Jonny Otten, dass die Finanzierung wegen fehlender Bürgschaft noch nicht in trockenen Tüchern sei. Friedhelm Schäfer, der in die Finanzplanung des Projektes einbezogen ist, ergänzte, dass unter den derzeitigen Voraussetzungen keine Landesbürgschaft erfolgen könne. Das habe Finanzminister Möllring schriftlich mitgeteilt. Dennoch, so Schäfer, sei eine Landesbürgschaft nicht ausgeschlossen.
Er stellte den Antrag des Präsidiums vor, der die Planung konkretisiert und dabei den Beginn des Projektes bis zum 31.10.2010 voraussetzt. Entscheidend, so heißt es in dem Antrag, sei nicht das Finanzierungskonzept an sich, sondern die Tatsache, dass der notwendige Kredit ohne eine Bürgschaft nicht gewährt wird. Mit dem Hinweis, Mut und Entschlossenheit zu zeigen, erreichte Schäfer die Delegierten. In der von NWDSB- Vizepräsident Heinz Rösseler geleiteten Abstimmung stimmte dann eine deutliche Mehrheit
der knapp 180 Delegierten für den Antrag und bestätigte damit die Planungen für das LLZ in Bassum.
Weiterhin bedauert der Präsident des NWDSB Otten, dass aufgrund der Ereignisse von Winnenden zu wenig über die eigentliche Arbeit in Schützenvereinen berichtet wurde. Otten appellierte an Verantwortliche / Vereinsvorsitzende, die Arbeit in den Vereinen besser heraus zu stellen.
Am Samstagvormittag des 58. Delegiertentags hatte es wie gewohnt Ehrungen verdienter Schützinnen und Schützen gegeben. Ausgezeichnet wurden: Mit dem Ehrenkreuz in Bronze des Deutschen Schützenbundes: Andreas Grewe aus Hunteburg; mit der Goldenen Verdienstnadel des NWDSB: Rolf Plake aus Ostercappeln
Vollendet wurde der Schützentag in der Alten Weberei in Nordhorn mit dem Landeskönigsball und der feierlichen Proklamation der Landeskönige. Dabei hatten es mit Daniel Richter vom Schützenverein Bissendorf-Holte (Jugendklasse) zum Vize- Landeskönig und Wolfgang Fellner Schützenverein Lotte Landeskönie aufs Siegertreppchen geschafft.
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10.04.2010/KDH
Feierstunde und Delegiertenversammlung
Am heutigen Samstag fand unter der Schirmherrschaft von Nordhorns Bürgermeister Hüsemann die Feierstunde, in deren Rahmen auch verdiente Sportschützen geehrt wurden, statt.
Im Anschluss daran folgte die Delegiertenversammlung, in der u.a. die Finanzierung der Landesleistungszentrums beschlossen wurde.
Ein ausführlicher Bericht hierzu folgt in den nächsten Tagen.
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Landesschützentag und Landeskönigsball 2010 in Nordhorn
02.03.2010/KDH
Der 58. Landesschützentag des Nordwestdeutschen Schützenbund findet am 9. und 10. April unter der Schirmherrschaft von Herrn Bürgermeister Meinhard Hüsemann im Rathaus und der Alten Weberei in Nordhorn statt.
Zum Landesschützentag werden die Delegierten des NWDSB mit seinen 141.000 Mitglieder in 1.000 Vereinen und 11 Bezirken erwartet.
Für besondere Verdienste um das Schützenwesen und als Ausdruck unserer außerordentlichen Wertschätzung werden Mitglieder, welche sich unter persönlichem Einsatz vorbildlich in den Dienst ihrer Mitmenschen gestellt haben, durch den Präsidenten des Nordwestdeutschen Schützenbund Jonny Otten geehrt.
Die Proklamation der neuen Landesschützenkönige findet im Anschluss an die Delegiertentagung im Rahmen des Landeskönigsballs statt.
Bereits am Freitag Vormittag beginnt der Landesvorstand mit seiner Tagung im Rathaus.
Als Mitorganisator engagieren sich der Schützenbund Osnabrück Emsland Grafschaft Bentheim und der Schützenkreis Grafschaft Bentheim .
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Spannende Wettkämpfe beim Landeskönigsschießen in Heidberg - Falkenberg
02.03.2010
Am Sonntag, den 28. Februar war es soweit: Die sich auf Bezirksebene qualifizierten Schützenschwestern, Schützen und Jugendlichen schossen beim Endkampf die Landes-Majestäten des NWDSB aus. In 5 Durchgängen in den Klassen Altersdamen und Altersschützen (diese schossen Luftgewehr Auflage) sowie Jugendklasse, Damen und Schützen (Luftgewehr Freihand) gab es zum Teil sehr spannende und gute Ergebnisse. Bei dem Wettbewerb Landesalterskönig musste man feststellen, dass ein 12,7-Teiler – was einer 10,9 entspricht - nur zu einem 4. Platz reichte. Wie mögen da erst die Ergebnisse der 3 besten Schützen sein?
Im Beisein des Landessportleiters Heinz Otten konnte der Referent für den Breitensport Wolfgang Kleeblatt um 17:15 Uhr dann die Ergebnisse verkünden. Ab dem 4. Platz abwärts erhielten die Teilnehmer als Erinnerung eine Urkunde. Die ersten drei in jeder Klasse erhielten jeweils einen Umschlag mit einer Einladung und den Reiseunterlagen für den Landeskönigsball am 10. April 2010 in Nordhorn. Dort werden sie erst den entsprechenden Platz erfahren.
Auch wer es nun nicht geschafft hat einen Umschlag für Nordhorn zu bekommen, kann sich trotzdem als Sieger fühlen. Sich auf Bezirksebene „durchzusetzen“ und sich für den Endkampf zu qualifizieren ist schon eine Leistung, die es auch anzuerkennen gilt.
Einen Wehrmutstropfen gibt es aber doch: Es ist traurig, wenn Schützen sich qualifiziert haben aber dann nicht zum Schießen antreten und auch den Nachrücker nicht informieren.
Ich wünsche bei der Proklamation in Nordhorn allen Teilnehmern alles Gute, aber einer kann immer nur König oder Königin in der jeweiligen Klasse sein. Ein Teil der Majestäten bekommt dann noch die Chance auf einen Titel beim „SBN-Schießen“ in Hannover bzw. beim Schießen um den Bundeskönig des DSB. Hierzu wünschen wir auch gut Schuss.
Wolfgang Kleeblatt, Referent für den Breitensport im NWDSB
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58. Landesschützentag beim Schützenbund Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim.
04.04.2009
Der Schützentag 2010 findet vom 09. 04.2010 bis 10.04.2010 in Nordhorn statt.
Aufgrund der guten Beziehungen ist es dem Schützenbund OEGB gelungen, Bürgermeister Hüsemann für die Veranstaltung zu gewinnen. Er stellt uns für die Veranstaltungen den Sitzungssaal im Rathaus und die Alte Weberei zur Verfügung. Das Schützenwesen hat in der Grafschaft eine lange Tradition. So findet der 58. Landesschützentag in der 53.500 Einwohner zählenden, selbständigen Stadt Nordhorn statt. Nordhorn grenzt direkt an die Niederlande und ist Kreisstadt des Landkreises Grafschaft Bentheim und Mitgliedsgemeinde in der Euregio. Nordhorn bildet den wirtschaftlichen und kulturellen Mittelpunkt des Kreisgebietes und der näheren Region.
Der Veranstaltungsort der Feierstunde, des Delegiertentags und des Königsballs ist die Alte Weberei. Das 1949/50 erbaute Webereigebäude der ehemaligen Textilfabrik Povel wurde nach der aufwändigen Bodensanierung des Firmengeländes und dem Abriss der meisten Gebäude saniert und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Neben Veranstaltungen wird auf einer Fläche von etwa 400 m2 anhand funktionierender Maschinen fast der gesamte Produktionsgang einer Textilfabrik gezeigt.
Übergabe des Banners von der Bürgermeisterin Rita Schilling (r)von der Stadt Oldenburg an die stellvertr. Bürgermeisterin der Stadt Nordhorn Ingrid Thole (l) .


