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Ligasaison Luftpistole 2009 – 2010 im Bezirk Osnabrück

In der Bezirksliga starten 8 Mannschaften. Zusätzlich starten zwei Teams aus dem Bezirk in der Landesliga.

Bezirksliga
Kurz vor dem Start sagte der Unterzeichner dem Ligaleiter zu, die Organisation und Berechnungen der Liga Luftpistole zu übernehmen. Das führte zu einer deutlichen Entspannung der anstehenden „Arbeiten“. Es folgten schnelle Veröffentlichungen aller Ergebnisse im Internet.
Die Bezirksliga lief in einer Gruppe sozusagen in harmonischer Runde ab. – Nachdem zu Beginn etwas über den Einsatz von Rollstuhlfahrern diskutiert wurde, fanden die Verantwortlichen eine gangbare Lösung. In der kommenden Saison wird der Einsatz von Rollis hoffentlich durch eine angeglichene Ligaordnung geregelt werden.
Für Irritationen sorgte die übergeordnete Landesverbandsliga durch die Entscheidung, einen Ligawettkampf als Fernwettkampf durchzuführen.
Die Mannschaft der SSG Aschendorf 2 trat dreimal nicht an. Wie zu erfahren war, gab es interne Schwierigkeiten bei der Mannschaftsaufstellung. Deshalb erwägt Heede, im kommenden Jahr eine eigene Mannschaft zu stellen.




Es wurde unter den Aktiven über weitere Verbesserungsmöglichkeiten in der Abwicklung nachgedacht. Es fiel vor allem auf, dass die SSG Röwekamp ihre internen Wettkämpfe in der Regel in Aschendorf bestreitet und die SSG Aschendorf umgekehrt ihre Wettkämpfe in Bad Rothenfelde. – Auch in dieser Hinsicht kann die Ligaordnung verbessert werden, indem ein Gremium – so wie in der übergeordneten Ligaordnung des NWDSB festgeschrieben – als „Ligatagung“ integriert wird. Somit könnten zukünftig alle Termine und Austragungsorte an die Vorgaben angepasst werden.

Es gab etliche Wettkämpfe, die richtig spannend waren, - der SV Neustädter Bramsche startete zum Beispiel fast mit einem klassischen Fehlstart und gewann den ersten Wettkampf nur knapp. Ebenso die SSG Röwekamp 2. Beide Male gegen SSG Aschendorf 1. Und Aschendorf 1 verlor auch gegen den Belmer SV mit 2:3. – Und die vielen eindeutig anzusehenden Endergebnisse zeigen nicht, dass bei einem 5:0 drei der Punkte mit 1 oder 2 Ringen Vorsprung gewonnen wurden.

Am Ende im wirklichen Spitzenduell setzte sich das Team aus Bramsche gegen Röwekamp 2 durch und vertritt unseren Bezirk im Aufstiegskampf. Damit ist auch diejenige Mannschaft dort, die die besten Resultate schoss, während die Mannschaft Röwekamp 2 momentan wohl keine Chancen in der Landesliga hätte.

Landesliga
Die SSG Wittlage startete mit einem deutlichen Sieg und einer Niederlage in die Saison. Es folgten am 2. Wettkampftag ein knapper Sieg und eine knappe Niederlage mit 2 verlorenen Stechen gegen den späteren Gruppenbesten aus Stoppelmarkt. Am dritten Wettkampftag das gleiche Bild.
Tragisch war dann der selbst beantragte Fernwettkampf am 4. Wettkampftag gegen Bentwisch. Hier wurde deutlich verloren. Ich vermute, in einem direkten Wettkampf wäre das nicht so deutlich ausgegangen. Und plötzlich fand sich die Mannschaft auf dem Relegationsplatz wieder. – Entscheidend in dieser Saison war wohl, dass die Mannschaft zwar vorne sehr homogen aufgestellt war, aber hinten ein klein wenig Power vermisst wurde.
Warten wir die Relegationswettkämpfe Anfang März ab.
Die SSG Röwekamp dagegen startete gegen zwei Mitbewerber um den Einzug ins Finale auf eigenem Stand mit stärkster Besetzung und gewann beide Kämpfe. Entscheidend gegenüber dem Vorjahr war die Verstärkung des Teams durch Ingrid Sommer.
Es folgte – ersatzgeschwächt – am zweiten Wettkampftag ein Sieg und eine Niederlage gegen den SV Stoppelmarkt 2, den späteren Absteiger.
Am dritten Tag kam dann das Debakel. Gegen die vermeintlich schwächsten Gegner der Gruppe gab es zwei schmerzhafte Niederlagen. Vor allem die Oldenburger schossen plötzlich alle 10 Ringe mehr als von der Setzliste her üblich.
Mit ausgeglichenem Punktestand folgte der entscheidende letzte Wettkampf am Schneewochenende. Da die Mannschaft auf jeden Fall zu diesem Wettkampf lange anreisen musste, weil zum Beispiel Lars-Eric Etzold in Aschendorf wohnt, entschied man sich für den direkten Vergleich beim Gruppenersten aus Schirumer-Leegmoor. Nur die Nummer 1 im Team fehlte. Aber eine ausgeglichene Leistung reichte für einen Sieg und damit zum Erreichen des Viertelfinals in eigener Halle.

Im Viertelfinale trat die Mannschaft in stärkster Besetzung mit Rom-Import Alessandro Caselli selbstbewusst an und gewann unerwartet für viele – gegen den Gruppenersten der Gruppe B vom SV Stoppelmarkt sicher mit 4:1.
Im Halbfinale musste dann auch Bassum 2 eingestehen, dass die Röwekämper, wenn vollständig angetreten, stark sind. Die Niederlage aus dem Vorkampf wurde durch einen ungefährdeten 3:2 Sieg grade gerückt. Damit war das Ziel, die Teilnahme am Aufstiegskampf in die Regionalliga, erreicht.

Am vergangenen Wochenende trat Röwekamp folgerichtig ohne die Nummer 1 im Finale an und verlor diesmal gegen die sympathischen Jungs vom Schirumer-Leegmoor deutlich mit 1:4. Jetzt bleibt abzuwarten, ob diese Mannschaft in stärkster Besetzung sich in die Regionalliga zurückkämpfen kann.
 

http://www.schuetzenbund-oegb.de
erstellt am 19.02.2010

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